Richtig fördern
Es wird allgemein gefordert, dass einem festgestellten pädagogischen oder sonderpädagogischen Förderbedarf ein Förderplan zu folgen hat, der im Detail die Ausgangslage und alle pädagogischen Aktivitäten beschreibt, die zur Zielerreichung notwendig erscheinen. Das Gestalten des richtigen Förderplans ist dabei so individuell, wie die Schüler selbst sind.
Das Subjekt (=Schüler) selbst entscheidet teilweise über den Erfolg eines Förderplans. Daher sollten Diagnostiker besonders auf den Aufbau und den Inhalt eines solchen Plans achten. Es geht darum, das Subjekt zu fördern und nicht aufzuzeigen, was jemand nicht kann. Ziel eines guten Förderplans ist es, herauszufinden, wie ich dem Subjekt mehr beibringen kann und wo seine Stärken liegen.
Im Rahmen eines Fachsymposiums zur Förderdiagnostik an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich referierte Prof. Dr. Karl Dieter Schuck zum Thema "Stellen wir die richtigen Fragen - Vom Verstehen zum Pädagogischen Handeln".















